Mit voller Energie für Augsburg! 12 Wochen Volt im Augsburger Stadtrat.
Bevor sich der Augsburger Stadtrat, darunter Volt-Stadtrat Thorsten Frank, in die wohlverdiente Sommerpause verabschiedet hat, kam das Gremium noch einmal zu einer letzten Sitzung zusammen. Volt Augsburg zieht nach den ersten zwölf Wochen der neuen Amtsperiode eine positive Bilanz.
Thorsten Frank blickt frohen Mutes auf die vergangenen Wochen zurück: „Die ersten Wochen haben gezeigt, dass man auch mit einem Einzelmandat im Team gutes bewirken kann, wenn man konstruktiv zusammenarbeitet, gute Ideen einbringt und über Funktionsgrenzen hinweg Mehrheiten organisiert.”
Weiter sagt Frank: “Gemeinsam mit unseren Partnern in der Fraktionsgemeinschaft konnten wir bereits konkrete Verbesserungen für den Alltag der Augsburgerinnen und Augsburger auf den Weg bringen. Ob Schultoilettensanierung, Hallstraße oder Arbeitsgruppe Zukunft ÖPNV, wir konnten bereits erste Signale für Augsburg setzen. Zum Thema Zukunft ÖPNV konnten wir z.B. im ersten Schritt eine Beteiligung des Mobilitätsbeirates sichern und damit sachkundige Bürger, was sich bereits in der ersten Sitzung sehr bewährte.”
Darüber hinaus arbeitete sich Frank in die vier Ausschüsse ein und suchte rund 10 Ämter auf, um sich diesen vorzustellen und von diesen zu lernen. Als Stv. Ausschussvorsitzenden des Bauausschusses war ihm dies besonders in den Ämtern wichtig, mit denen die Zusammenarbeit in der Ratsperiode besonders intensiv sein wird.
"Nach der Sommerpause werde ich diese Arbeit mit voller Energie fortsetzen – sachlich, lösungsorientiert und mit einem klaren Blick auf die Zukunft unserer Stadt.“ erklärt Frank weiter.
Volt Augsburg ist als Teil der Fraktionsgemeinschaft mit SPD und ÖDP maßgeblich an mehreren Initiativen und Entscheidungen der vergangenen Wochen beteiligt. Für den stellvertretenden Co-City-Lead Daniel Glockner ist die bisherige Arbeit dabei erst der Anfang: „Für mich war der Einzug in den Stadtrat nie das Ziel, sondern erst der Startschuss. Ich freue mich, dass wir bereits in den ersten zwölf Wochen gezeigt haben, dass Volt konstruktiv gestaltet, Verantwortung übernimmt und gemeinsam mit anderen durch pragmatische Ideen konkrete Verbesserungen für Augsburg erreicht. Diesen Weg möchten wir mit voller Energie weitergehen.“
Ein wichtiger Erfolg ist die geplante dauerhafte Sperrung der Hallstraße für den Kfz-Durchgangsverkehr. Dadurch soll insbesondere das Umfeld des Holbein-Gymnasiums und der Ulrichsschule sicherer werden. Gleichzeitig wird die Grundlage für mehr Aufenthaltsqualität und weniger Durchgangsverkehr in diesem Teil der Innenstadt geschaffen.
Auch beim kostenlosen Freibadeintritt konnte gemeinsam eine soziale und unbürokratische Lösung erreicht werden: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können während der gesamten Sommerferien kostenlos die städtischen Freibäder besuchen. Eine Beschränkung auf Augsburger Kinder und Jugendliche sowie eine Absenkung der Altersgrenze wurden verhindert.
„Mit dem kostenlosen Eintritt in die Freibäder für unter 18-Jährige ermöglichen wir soziale Teilhabe ganz konkret vor Ort. Freizeit- und Bewegungsangebote müssen für alle jungen Menschen zugänglich sein – unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern. Besonders freut uns, dass die Altersgrenze bei 18 Jahren angesetzt wurde und nicht bereits mit 16 Jahren endet“, erklärt die stellvertretende Co-City-Lead Sarah Drumm.
Gleichzeitig bringt sich Volt aktiv in die Debatte über einen verlässlichen und attraktiven öffentlichen Nahverkehr ein. Die Fraktionsgemeinschaft hat sich dafür eingesetzt, dass der Mobilitätsbeirat an der Weiterentwicklung des Augsburger Nahverkehrs beteiligt wird. In einer ersten Sitzung wurden bereits mögliche Szenarien für eine Rückkehr zum Fünf-Minuten-Takt bei den Straßenbahnen und zum 15-Minuten-Takt bei den Bussen diskutiert.
Co-City-Lead Klaus Boczian betont die Bedeutung eines eng getakteten Nahverkehrs: „Mit den jüngsten Entscheidungen im Stadtrat sind wir dem Ziel, den Fünf-Minuten-Takt bei der Straßenbahn wieder einzuführen, einen wichtigen Schritt nähergekommen. Augsburg verfügt bereits über ein starkes Straßenbahn- und Busnetz. Damit dieses Angebot im Alltag aber wirklich attraktiv, verlässlich und komfortabel ist, braucht es auch eine entsprechende Taktung. Ein leistungsfähiger öffentlicher Nahverkehr ist ein zentraler Baustein für moderne und klimafreundliche Mobilität in unserer Stadt.“
„Klar ist auch, dass die kommenden Haushalte von Sparmaßnahmen betroffen sein werden“ schließt Stadtrat Frank ab. Er plädierte daher in der abschließenden Sitzung dafür auf Effizienz etwa durch Digitalisierung und energiesparende Lösungen, wie etwa dem Ausbau des sich selbst finanzierenden LED Straßenbeleuchtungsprogramm einerseits zu setzen und andererseits die Einnahmeseite zu stärken, etwa durch gezieltes Zugehen auf die Wirtschaft wie von OB Freund koordiniert zuzugehen.