Wir sagen Danke und schauen Richtung Zukunft!

Mit einem Wahlergebnis von 1,2 Prozent in München hat Volt ein solides Fundament für zukünftige Politik geschaffen. Als eine der wenigen Parteien konnte Volt Stimmen dazu gewinnen und das Ergebnis der letzten Bundestagswahl deutschlandweit mehr als verdoppeln.

24. Feb 2025

München, 24. Februar 2025 – Mit einem bundesweiten Wahlergebnis von 0,7 Prozent und 1,2 Prozent in München hat Volt zwar nicht das erwünschte Wahlkampfziel erreicht, aber ein solides Fundament für den weiteren politischen Weg geschaffen. Wir konnten als einzige nicht etablierte Partei sowohl deutschlandweit als auch in München Stimmen dazu gewinnen und das Ergebnis der letzten Bundestagswahl bundesweit verdoppeln. Auch wenn das Ergebnis nicht für den Einzug in den Bundestag reicht, zeigt es deutlich: Die pro-europäische, progressive Politik von Volt gewinnt an Zuspruch und wird zunehmend als echte Option wahrgenommen.

0,7 Prozent sind natürlich noch nicht das, wo wir langfristig hin wollen,

erklärt Waetschie Wittmann, Co-Vorsitzender von Volt Bayern.

Unser Erfolg lässt sich aber nicht am prozentualen Ergebnis messen, sondern daran, dass wir so ernst genommen werden, wie noch nie zuvor. Die Früchte unserer Wahlkampf-Saat werden wir in Bayern bei der Kommunalwahl ernten, bei der es keine Prozenthürde gibt und für die wir uns jetzt in Stellung bringen.

Wenig Zeit aufgrund der vorgezogenen Neuwahl

Dank des großen Engagements der Mitglieder konnte Volt die Unterschriftenhürde sowohl für die Landeslisten als auch für 175 Direktkandidierende souverän meistern und als bundesweit zugelassene Partei antreten. Dennoch zeigt dieser Wahlausgang, dass die zunehmende Polarisierung und der verkürzte Wahlkampf es für neue Parteien nahezu unmöglich gemacht haben, in den Bundestag einzuziehen. Gerade vor dem Hintergrund des Wachstums am rechten Rand haben sich viele Menschen in Deutschland für das taktische Wählen entschieden. Verstärkt wurde dieser Trend durch gezielte Desinformationskampagnen gegen Volt.

Christian Penninger, bayerischer Co-Spitzenkandidat, betont:

Wenn jeder uns gewählt hätte, der uns unterstützt, hätten wir die fünf Prozent wohl geschafft. Die unerträglich populistisch geführte Debatte über Migration hat dazu geführt, dass viele Menschen lieber eine Partei gewählt haben, die sicher im Bundestag vertreten ist. Dass wir dennoch unser Ergebnis von 2021 mehr als verdoppeln konnten, verdanken wir dem unermüdlichen Einsatz unserer Basis, unseren Kandidierenden und vor allem den Wähler*innen, die sich klar und mutig für eine europäische Partei entschieden haben, die echte Veränderung bewirken wird.

Alexandra Lang, bayerische Co-Spitzenkandidierende, erklärt:

Sowohl in Bayern als auch bundesweit konnten wir uns als ernstzunehmende politische Kraft etablieren. Wir konnten nicht nur als einzige Kleinpartei dazugewinnen, in einigen Wahlkreisen hat Volt sogar mehr als zwei Prozent erreicht. Wir sind endgültig angekommen und wir werden bleiben. Eine starke Kampagne für die bayerischen Kommunalwahlen am 8. März 2026 ist dabei der nächste Schritt.

Volt so bekannt wie noch nie

Volt ist heute sichtbarer, bekannter und relevanter als je zuvor. Noch nie wurde die Partei in einem derart umfassenden Ausmaß medial dargestellt, und ihre Präsenz in den sozialen Netzwerken hat eine bislang unübertroffene Reichweite erlangt. So konnte die Followerzahl von 50.000 auf mehr als 100.000 gesteigert und die Anzahl der Mitglieder auf ca. 10.000 mehr als verdoppelt werden. Diese wachsende Sichtbarkeit zeigt, dass Volt in der politischen Landschaft Deutschlands zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Dieses Wahlergebnis ist erst der Anfang. Wir werden weiterkämpfen – für eine sozial gerechte, nachhaltige und europäisch vernetzte Politik. Unsere Vision ist klar: Wir brauchen einen echten politischen Wandel, der die Menschen in den Mittelpunkt stellt und die großen Herausforderungen unserer Zeit mit innovativen und pragmatischen Lösungen angeht,

so die Spitzenkandidatin Maral Koohestanian.

Ein alarmierendes Wahlergebnis für Deutschland und Europa

Das starke Abschneiden der AfD ist schockierend und eine besorgniserregende Entwicklung für unser Land und ganz Europa. Eine Partei, die für Spaltung, Nationalismus und antidemokratische Tendenzen steht, stellt eine ernsthafte Gefahr für die freiheitlich demokratische Grundordnung dar. Dieses Ergebnis zeigt, wie wichtig es ist, weiterhin entschlossen für eine offene, progressive und pro-europäische Politik einzutreten.

Jetzt erst recht! Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft

Volt wird den Schwung dieser Wahl mitnehmen, um weiterhin vor Ort und europaweit für eine bessere Zukunft einzutreten. Wir richten unseren Blick bereits auf die kommende Bürgerschaftswahl in Hamburg am 02. März, bei der wir mit einem starken Ergebnis ins Landesparlament einziehen wollen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Wähler*innen für euer Vertrauen sowie allen Wahlkämpfer*innen und Unterstützer*innen für ihren Mut und ihre Energie.

Pressekontakt:

Simon Hastreiter
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Tel.: +49 1577 33 22 455